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Ich habe fünf Stunden im Museum verbracht und trotzdem nicht alles geschafft. Ursprünglich hatte ich drei Stunden eingeplant, aber als ich drinnen war, wurde mir klar, dass das unrealistisch ist. Das Gebäude selbst ist riesig – etwa 35.000 Exponate auf über 60.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche.
Wenn du nur die berühmtesten Werke wie die Mona Lisa, die Venus von Milo und die Nike von Samothrake sehen willst, kommst du in zwei Stunden durch. Aber vor jedem Meisterwerk sammeln sich Menschenmassen, man muss sich regelrecht anstellen, nur um näher heranzukommen. Ich habe fast zwanzig Minuten gebraucht, bis ich zur Gioconda durchgekommen bin.
Für einen vernünftigen Rundgang durch die Hauptsammlungen solltest du mindestens vier Stunden einplanen. Zieh bequeme Schuhe an, denn die Füße tun nach drei Stunden auf den Marmorböden wirklich weh. Es gibt Cafés im Museum, wo man sich ausruhen und stärken kann, aber die Preise sind astronomisch.
Wie viel Zeit sollte man realistischerweise für den Louvre einplanen? Wir werden nur drei Tage in Paris sein, und ich möchte nicht einen halben Tag im Museum verbringen, wenn man in ein paar Stunden fertig werden kann. Oder ist die Sammlung wirklich so riesig, dass es keinen Sinn macht, mit weniger als 4-5 Stunden hinzugehen?
Stefan
Ich hatte mir ein Tagesticket gekauft und keine einzige Minute davon bereut. Bin um neun Uhr morgens gekommen, als gerade geöffnet wurde, und um halb sieben abends völlig erschöpft wieder raus. Selbst in dieser Zeit habe ich nicht alle Säle geschafft, weil ich in manchen Abteilungen ewig hängengeblieben bin. Die ägyptische Sammlung allein ist mindestens zwei Stunden wert, da gibt es so viel zu sehen, dass einem die Augen übergehen. Danach bin ich zur französischen Malerei, wo ich nochmal über eine Stunde steckengeblieben bin. Gegessen habe ich im Museumsrestaurant, weil ich nicht raus wollte und mir den Zeitverlust durch erneuten Einlass und Sicherheitskontrollen sparen wollte.
Wenn du nur ein paar Stunden Zeit hast, solltest du dir vorher unbedingt eine Route zusammenstellen und dich strikt daran halten. Sonst fängst du an, durch die Gänge zu irren und verschwendest die Hälfte der Zeit damit, zwischen den Flügeln hin und her zu laufen.
Mir haben zwei Stunden gereicht, um das zu sehen, wofür ich gekommen war. Hatte mir noch zuhause die Museums-App runtergeladen und dort zwölf Gemälde und Skulpturen markiert, die ich mit eigenen Augen sehen wollte. Bin dann zielstrebig die Route abgelaufen, ohne mich in anderen Sälen aufzuhalten.
Die Schlange vor der Mona Lisa war endlos, ging aber zügig voran. Habe etwa fünfzehn Minuten angestanden, ein paar Fotos gemacht und bin weitergezogen. Die Venus von Milo steht in einem großen Saal, dort ist es geräumiger und weniger überlaufen. Die Krönung Napoleons hat mich durch ihre schiere Größe beeindruckt – ich hatte nicht erwartet, dass die Leinwand so riesig ist. Habe es noch geschafft, beim Rembrandt-Saal vorbeizuschauen und mir die mittelalterlichen Waffen anzusehen. Bin zufrieden rausgegangen, die Füße waren noch nicht müde, der Kopf nicht überladen von zu vielen Informationen.
Habe eine Gruppenführung auf Deutsch für drei Stunden gebucht, die sich dann aber auf dreieinhalb Stunden ausgedehnt hat. Die Führerin hat uns durch die wichtigsten Säle gebracht, zu jedem Exponat Geschichten erzählt und Details gezeigt, die ich alleine nie bemerkt hätte. Die Gruppe war klein, etwa zwölf Leute, sodass alle Zeit hatten, sich alles anzuschauen und den Erklärungen zu folgen.
Nach der Führung bin ich noch eine Stunde geblieben, um selbstständig zu den Bildern zurückzukehren, die mir am besten gefallen hatten. Insgesamt war ich etwa fünf Stunden im Museum, inklusive Kaffeepause. Finde dieses Format für den ersten Besuch ideal.
Ich bin Malereifreund, deshalb habe ich mir extra einen ganzen Tag für den Louvre freigehalten. Bin um zehn Uhr morgens rein, um vier Uhr nachmittags wieder raus, obwohl ich eigentlich bis zur Schließung bleiben wollte. Ich habe es physisch einfach nicht mehr geschafft, die Beine wollten nicht mehr weiterlaufen.
Angefangen habe ich bei der italienischen Renaissance, dort kann man eine Ewigkeit verbringen, wenn man alle Beschreibungen liest und die Details betrachtet. Dann bin ich zu den flämischen Meistern übergegangen, von dort zu den französischen Impressionisten. Jeder Saal kommt einem vom Umfang der Sammlung her wie ein eigenes Museum vor. Zwischen den Besichtigungen habe ich mich auf die Bänke in den Sälen gesetzt und etwa zehn Minuten ausgeruht. Es gibt einen Innenhof mit Café unter Glas, dort kann man sich auch erholen und die Pyramide von unten betrachten. Ich würde empfehlen, den Besuch auf zwei Tage aufzuteilen, wenn es möglich ist – sonst hört man irgendwann auf, die Schönheit um sich herum wahrzunehmen.
Ich wollte das Museum einfach mal von innen sehen, nicht jedes Exponat studieren. Habe mir einen Audioguide genommen und die Kurzroute für zweieinhalb Stunden gewählt. Tatsächlich wurden es drei Stunden, weil ich mich zwischen den Etagen verlaufen habe und lange den Ausgang aus der ägyptischen Abteilung gesucht habe. Dort ist das Übergangssystem verwirrend, die Beschilderung nicht die beste.
Habe alle Top-Werke gesehen, bin durch die antike Skulpturensammlung gegangen, habe in ein paar Säle mit Kunsthandwerk reingeschaut. Fotografiert habe ich wenig, weil ich wirklich schauen wollte und nicht alles durch den Handybildschirm sehen. Bin müde, aber zufrieden rausgegangen. Für Touristen, die den Louvre einfach mal besuchen und sagen wollen, dass sie da waren, reichen drei Stunden vollkommen aus.
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