Welche Bilder sollte man im Louvre gesehen haben?

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Welche Bilder sollte man im Louvre gesehen haben?

Beste Antwort:

Ich habe fast fünf Stunden im Louvre verbracht und dabei festgestellt, dass es vor allem darum geht, nicht alles auf einmal sehen zu wollen. Die Mona Lisa steht natürlich ganz oben auf der Liste, auch wenn die Menschenmenge davor riesig ist. Ich war morgens um acht da, direkt nach Öffnung, dann kann man noch einigermaßen in Ruhe schauen.

Abgesehen davon empfehle ich „Die Hochzeit zu Kana” von Veronese – ein riesiges Gemälde im selben Saal, vor dem erstaunlicherweise kaum jemand steht. Auch die „Krönung Napoleons” von David hat mich mit ihrem Ausmaß beeindruckt, man kann dort stundenlang jedes Detail betrachten. Von den älteren Werken – „Die Freiheit führt das Volk” von Delacroix, die ist viel leuchtender als auf Fotos.

Falls dich italienische Renaissance interessiert, geh zu Caravaggio – seine „Wahrsagerin” und der „Tod der Maria” sind einen eigenen Besuch wert. Ich bin außerdem zufällig auf Dürers „Selbstbildnis mit Distel” in der deutschen Abteilung gestoßen, sehr atmosphärisch. Wichtig: Hol dir am Eingang einen Museumsplan, denn sich zu verlaufen ist dort ein Leichtes.

Antwort hinzugefügt: 2026-06-28
Frage:

Welche Bilder sollte man im Louvre gesehen haben?

Welche Gemälde im Louvre muss man unbedingt gesehen haben? Ich stelle eine Must-See-Liste zusammen, um nicht ziellos durch die Säle zu wandern. Ich interessiere mich besonders für Gemälde, Skulpturen ziehen mich nicht so sehr an. Was ist wirklich sehenswert?

Renate

Warum man nicht nur zur Gioconda gehen sollte

Beim ersten Mal bin ich nur zur Mona Lisa gegangen, stand vierzig Minuten in der Schlange und kam enttäuscht wieder raus. Beim nächsten Mal habe ich mir einen Audioguide genommen und mit französischer Malerei des achtzehnten Jahrhunderts angefangen. „Das Floß der Medusa” von Géricault ist so riesig, dass Fotos das Ausmaß der dargestellten Tragödie nicht wiedergeben können.

Beeindruckt hat mich auch „Der Astronom” von Vermeer – ein kleines Bild, aber das Licht darauf ist so gemalt, als würde es tatsächlich durchs Fenster fallen. Falls du Zeit hast, schau dir die Porträts von Rembrandt im holländischen Flügel an, besonders seine Selbstporträts aus verschiedenen Jahren.

Antwort hinzugefügt: 2026-06-24

Meine Route für drei Stunden

Ich hatte nur begrenzt Zeit und habe mir deshalb einen klaren Plan gemacht. Angefangen habe ich mit der ägyptischen Sammlung im Erdgeschoss, dort sind morgens weniger Leute. Dann bin ich über die Daru-Treppe zur italienischen Malerei hochgestiegen – die Treppe selbst ist beeindruckend, wenn man zur Nike von Samothrake hinauskommt.

Die Gioconda habe ich mir kurz angeschaut, die Schlange bewegte sich um neun Uhr ganz ordentlich. Länger geblieben bin ich bei Raffaels „Madonna im Grünen”, die hängt im Nachbarsaal und dort ist es praktisch leer. Außerdem hab ich’s noch zu Rubens geschafft – er hat einen Medici-Zyklus, vierundzwanzig Gemälde in einer Galerie. Bin müde, aber zufrieden rausgegangen. Nächstes Mal will ich mir die französischen Romantiker anschauen, dafür hat die Zeit nicht mehr gereicht.

Antwort hinzugefügt: 2026-06-19

Der Guide hat mir einen ganz anderen Louvre gezeigt

Ich habe eine Führung mit einem lokalen Guide gebucht, weil es schwierig ist, sich dort allein zurechtzufinden. Er ist mit den Worten „da gehen Sie nachher alleine hin” an der Mona Lisa vorbeigelaufen und hat mir Sachen gezeigt, von denen ich nicht mal wusste. Zum Beispiel „Der Geldwechsler und seine Frau” von Quentin Massys – ein seltsames Gemälde aus dem fünfzehnten Jahrhundert voller Symbole.

Wir haben auch lange vor der „Felsgrottenmadonna” von da Vinci gestanden, die aus irgendeinem Grund allen weniger bekannt ist als die Gioconda, obwohl sie technisch komplexer ist. Der Guide hat über jede Geste gesprochen, über das Licht, darüber, warum eine Version im Louvre hängt und die andere in London. Hab mir „Ein Begräbnis in Ornans” von Courbet angeschaut – eine realistische Szene einer Provinzbeerdigung in Lebensgröße, sehr beklemmende Atmosphäre. Nach so einer Führung versteht man, dass einfach nur hingehen und schauen zu wenig ist, man muss den Kontext kennen.

Antwort hinzugefügt: 2026-06-15

Was mich an der Sammlung überrascht hat

Irgendwie reden alle über Malerei, aber ich bin im Saal der altgriechischen Skulpturen hängengeblieben. Die Venus von Milo steht in einer separaten Nische, und um sie herum sind immer Menschen, aber daneben stehen noch Dutzende Statuen, zu denen niemand hingeht. Ich bin dort fast eine Stunde gesessen und habe einfach den Marmor betrachtet.

Von den Gemälden ist mir „Die Klöpplerin” von Vermeer im Gedächtnis geblieben – eine winzige Arbeit, vierundzwanzig mal einundzwanzig Zentimeter, aber davor steht ständig eine Traube. Außerdem habe ich zufällig einen Saal mit türkischen Miniaturen gefunden, dort war überhaupt niemand. Falls du Details liebst, geh zur nordischen Malerei – die Flamen haben so gemalt, dass man jeden Faden auf der Kleidung sieht.

Antwort hinzugefügt: 2026-06-11

Fehler, die ich gemacht habe

Ich bin mittwochs mittags gekommen, das Museum war überfüllt. Stand zwei Stunden in der Schlange zur Gioconda, obwohl ich sie mir abends hätte anschauen können, wenn ein Teil der Touristen schon weg ist. Außerdem habe ich viel Zeit mit der Suche nach einzelnen Gemälden ohne Plan verschwendet – bin durch Korridore geirrt, hab Wachleute gefragt.

Dafür bin ich zufällig auf das „Frauenporträt” von Rogier van der Weyden gestoßen, eine zarte Arbeit aus dem fünfzehnten Jahrhundert. Caravaggio habe ich erst auf dem Rückweg zum Ausgang gefunden, obwohl ich ihn extra sehen wollte. Ich rate, die Museums-App vorher runterzuladen, dort gibt es Navigation und eine Beschreibung jedes Saals. Nehmt auch Wasser mit, denn im Louvre selbst sind die Schlangen vor den Cafés ellenlang.

Antwort hinzugefügt: 2026-06-07

Ein Tag statt drei

Ich hatte geplant, dreimal zu kommen, aber hab’s nur einmal geschafft. Habe mich entschieden, mich auf das zu konzentrieren, was mich wirklich interessiert – nordische Renaissance und Barock. Angefangen habe ich mit Bruegel, von ihm sind hier mehrere Arbeiten, darunter „Die Krüppel”. Dann bin ich zu Rembrandt übergegangen – seine „Bathseba” ist so gefühlvoll gemalt, dass man dasteht und sich nicht losreißen kann.

Van Eyck ist mit der „Madonna des Kanzlers Rolin” vertreten, dort gibt’s eine unglaubliche Detailgenauigkeit der Landschaft im Fenster. Die deutsche Schule hat mich auch beeindruckt, besonders Holbein und Cranach. Die Gioconda hab ich mir am Ende angeschaut, eher der Vollständigkeit halber. Bin um sieben abends rausgegangen, die Füße haben gebrummt, aber ich habe keine einzige Minute bereut.

Antwort hinzugefügt: 2026-06-03

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