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Ich bin im August um neun Uhr morgens am Museum angekommen und stand in einer Menschenmenge, die bereits vierzig Minuten wartete. Dann habe ich es an einem Dienstag um halb acht früh versucht, als das Museum um neun öffnete. Am Eingang durch die Glaspyramide warteten bereits etwa zwanzig Leute, aber ich konnte in der ersten Gruppe reingehen und hatte den Saal mit der Mona Lisa ganze fünfzehn Minuten lang fast für mich allein.
Abends ist es auch nicht schlecht, wenn man mittwochs oder freitags geht, wenn das Museum bis einundzwanzig Uhr fünfundvierzig geöffnet hat. Nach achtzehn Uhr sind deutlich weniger Reisegruppen unterwegs, auch wenn noch die Leute kommen, die nach der Arbeit vorbeischauen. Ich hatte ein Online-Ticket mit fester Zeitangabe gekauft und konnte deshalb ohne Warteschlange durch den separaten Eingang für Vorab-Bucher durchgehen.
Im Winter ist die Situation entspannter, weil die Tage kürzer sind und die Leute später kommen. Im Sommer ist es umgekehrt – ab acht Uhr morgens herrscht schon Gedränge, besonders wenn Kreuzfahrtschiffe in Paris anlegen.
Für welche Uhrzeit sollte man den Louvre-Besuch am besten planen? Morgens, mittags, gegen Abend? Ich möchte zu einer Zeit kommen, wenn die Hauptmasse der Touristen noch nicht da ist oder schon weg ist. Das Museum hat doch bis spät abends geöffnet?
Hildegard
Ich bin an einem Freitag um siebzehn Uhr gegangen, als die meisten Touristen schon erschöpft sind und essen gehen. Das Museum hatte bis spät abends geöffnet, sodass ich drei Stunden in Ruhe durchgehen konnte, ohne geschubst zu werden. Ich hatte ein Ticket für eine bestimmte Zeit über die offizielle Website gekauft, denn ohne Reservierung kommt man nur rein, wenn noch Plätze frei sind.
Besonders angenehm war es in der ägyptischen Abteilung, wo vielleicht fünf Leute im ganzen Saal standen. Bei der Mona Lisa herrscht zwar immer noch Gedränge, aber weniger als tagsüber. Ich bin erst in der Dämmerung rausgegangen, wenn die Pyramide beleuchtet wird – das ist ein eigenes Schauspiel.
Ich stand im Juni um halb acht morgens am Eingang, obwohl die Öffnung erst um neun war. Es kam mir verrückt vor, aber als die Türen aufgingen, war ich in zehn Minuten durch die Kontrolle und bin zur Mona Lisa gelaufen. Dort warteten schon ein paar Gruppen, die von Hotels gekommen waren, aber ich konnte mich noch ohne hundert Köpfe im Bild fotografieren lassen.
Die Mittagszeit ist auch nicht schlecht, so zwischen dreizehn und vierzehn Uhr, weil alle essen gehen. Abends gibt es dafür wieder einen Ansturm, besonders wenn das Museum länger geöffnet hat. Wer um acht Uhr morgens kommt, steht mindestens eine Stunde in der Schlange – zweimal selbst getestet.
Ich bin an einem Donnerstag um dreizehn Uhr reingegangen und war überrascht, wie leer es war. Die Touristenbusse fahren die Leute zum Mittagessen weg, und die Individualreisenden machen auch Pause. Ich hatte bewusst früher gegessen und hatte fast zwei Stunden ohne Gedränge.
Mein Ticket war für halb eins, ich war in fünf Minuten durch. Bis vierzehn Uhr blieb es ruhig, dann kamen langsam wieder Gruppen. Wer Warteschlangen vermeiden will, für den funktioniert die Mittagszeit besser als der Morgen in der Hochsaison.
Ich habe online ein Ticket für neun Uhr morgens gekauft und bin durch einen separaten Eingang gegangen, an der Straßenschlange vorbei. Die Leute standen eine Stunde, ich habe zehn Minuten für die Sicherheitskontrolle gebraucht. Wichtig ist, eine genaue Zeit zu wählen, denn man wird nur in dem Zeitfenster reingelassen, das auf dem Ticket steht.
Ohne Buchung kann man nach sechzehn Uhr an einem Mittwoch oder Freitag kommen, wenn das Museum länger offen hat, aber dann riskiert man eine lange Schlange an der Kasse. Ich würde immer empfehlen, das Ticket im Voraus zu kaufen – dann lässt sich die Besuchszeit stressfrei planen.
Ich bin an einem Mittwoch um achtzehn Uhr gekommen, als das Museum bis spät abends geöffnet hatte. Es gab kaum eine Warteschlange, weil die meisten Touristen abends durch Paris spazieren oder essen gehen. Mein Online-Ticket war für achtzehn Uhr dreißig, ich war in sieben Minuten durch.
Das Licht in den Sälen ist abends anders, weniger grell als tagsüber. Mir hat es besser gefallen als mein Besuch an einem Samstagmorgen, als ich mich kaum durch die Menge quetschen konnte. Bis zur Schließung blieben drei Stunden – völlig ausreichend für die wichtigsten Meisterwerke.
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