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Ich war dreimal im Louvre, und beim letzten Mal habe ich endlich verstanden, wie man diese schrecklichen Warteschlangen umgeht. Das Wichtigste ist, das Ticket im Voraus auf der offiziellen Website des Museums zu kaufen. Dann zeigst du es einfach auf dem Handy oder druckst es aus und gehst direkt rein.
Aber es gibt einen Trick, den kaum jemand kennt. Alle Touristen drängen sich beim Haupteingang unter der Pyramide, dort ist immer eine Menschenmenge. Man muss aber zur Porte des Lions gehen – das ist ein separater Eingang an der Seine-Seite, beim Pavillon Denon. Dort kommen zehnmal weniger Leute hin. Ich bin im Juni morgens um neun dort angekommen und habe höchstens fünf Minuten angestanden.
Noch eine Alternative – der Eingang über das Einkaufszentrum Carrousel du Louvre, dort geht es auch deutlich schneller, wenn auch etwas langsamer als über die Porte des Lions. Wichtig zu merken: Online-Ticket ist Pflicht, sonst muss man an der Kasse anstehen, und dort können ein bis zwei Stunden verloren gehen.
Wie kommt man am schnellsten in den Louvre, ohne stundenlang in der Schlange zu stehen? Wir sind nur drei Tage in Paris und möchten unsere Zeit nicht mit Warten verschwenden. Gibt es irgendwelche Geheimtipps für Eingänge oder bestimmte Uhrzeiten?
Gerda
Als ich letzten Sommer in Paris war, hat mir meine Freundin geraten, nicht mittags in den Louvre zu gehen. Sie meinte, am wenigsten los ist entweder früh morgens oder abends. Ich habe auf sie gehört und bin um halb neun gekommen, wenn das Museum um neun öffnet. Es gab zwar eine Schlange, aber sie bewegte sich schnell, nach zwanzig Minuten war ich schon drinnen.
Abends ist es auch gut, weil die meisten Reisegruppen zum Abendessen oder Spazierengehen fahren. Der Louvre hat an manchen Tagen bis 18 Uhr geöffnet, mittwochs und freitags aber bis halb zehn. Wenn man nach sieben kommt, ist es fast leer, man kann in Ruhe ohne Gedränge herumlaufen.
Ich habe mir diesen Museum Pass für vier Tage geholt, weil ich mehrere Museen besuchen wollte. Er kostet etwa sechzig Euro, aber das rechnet sich, wenn man nicht nur in den Louvre geht. Das Wichtigste – mit diesem Pass muss man nicht an der Ticketkasse anstehen, sondern geht direkt zum Eingang. Allerdings muss man trotzdem durch die Sicherheitskontrolle, aber das geht schnell, maximal zehn Minuten.
Ich bin über den Eingang Richelieu reingegangen, dort war eine kleine Schlange, viel kürzer als unter der Pyramide. Den Pass kann man im Voraus online kaufen oder an jedem Verkaufspunkt in Paris, zum Beispiel am Bahnhof oder im Touristenbüro. Praktisch ist, dass er sofort nach der ersten Nutzung gilt, man muss nichts aktivieren.
Mein Mann und ich wollten nicht ein bis zwei Stunden in der Hitze anstehen, deshalb haben wir eine private Führung gebucht. Der Guide hat uns an der Metrostation Palais Royal getroffen und uns durch einen separaten Diensteingang geführt, wo nur akkreditierte Reiseleiter reinkommen. Wir sind ohne jede Warteschlange reingekommen, sogar die Sicherheitskontrolle ging schneller.
Das hat etwa siebzig Euro pro Person für zwei Stunden gekostet, aber es war es wert. Der Guide hat uns direkt zur Mona Lisa gebracht, als dort noch keine Menschenmenge war, dann hat er uns die Venus von Milo und andere Hauptwerke gezeigt. Wenn wir alleine gegangen wären, hätten wir die Hälfte der Zeit mit Warteschlangen und Umherirren in den Gängen verschwendet. Es gibt viele Unternehmen, die solche Touren anbieten, aber man muss die Bewertungen checken, weil nicht alle Zugang zum Schnelleingang haben.
Ich bin für eine Woche nach Paris gekommen und habe meinen Louvre-Besuch extra auf einen Freitagabend gelegt. Das Museum hat bis halb zehn geöffnet, und die meisten Besucher gehen nach sechs Uhr nach Hause. Ich bin um halb acht gekommen und ohne Warteschlange durch den Haupteingang unter der Pyramide gegangen. Die Atmosphäre ist ganz anders – ruhig, man kann lange vor den Bildern stehen, niemand in der Nähe.
Das Ticket habe ich online einen Tag vor dem Besuch gekauft, aber selbst an den Kassen gab es kaum Schlangen. Abends ist die Beleuchtung in den Sälen weicher, die Bilder sehen anders aus als tagsüber. Der einzige Nachteil – manche Säle können früher schließen, aber die Hauptausstellungen sind bis zum Ende geöffnet. Mir haben zweieinhalb Stunden vollkommen gereicht, um alles Wichtige in Ruhe zu sehen.
Als ich das letzte Mal im Louvre war, hat mir ein Bekannter vor Ort geraten, nicht durch die Pyramide, sondern durch das unterirdische Einkaufszentrum Carrousel reinzugehen. Dorthin kommt man mit der Metro Palais Royal oder einfach von der Straße über einen separaten Eingang an der Rue de Rivoli. Dort gibt es Rolltreppen nach unten, man geht an den Geschäften vorbei und kommt direkt zum Museumseingang raus.
Die Schlange dort hatte höchstens zwanzig Leute. Nach fünfzehn Minuten war ich schon drinnen, obwohl es ein Samstag im Juli war. Unter der Pyramide standen zu der Zeit hunderte Touristen. Einziges Problem – man muss das Ticket im Voraus haben, weil es dort keine Kassen gibt, nur Automaten, und die funktionieren nicht immer. Dafür kann man in Ruhe einen Kaffee im Carrousel trinken vor dem Besuch, dort gibt es Cafés.
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