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Bin im Mai letzten Jahres mit einem Mietwagen hingefahren. Die ersten Kilometer von der Hauptstraße sind tatsächlich asphaltiert, aber die letzten drei oder vier Kilometer vor der Schlucht werden zu einer Schotterstraße mit Schlaglöchern. Der Asphalt endet irgendwo bei den Schildern mit Informationen über das Naturschutzgebiet.
Der Schotter ist ganz ordentlich, festgefahren, aber nach Regen können dort Pfützen sein. Ich bin mit einer normalen Limousine gefahren, alles war in Ordnung, obwohl ich das Tempo auf dreißig Stundenkilometer drosseln musste. Entgegenkommende Autos wirbeln Staub auf, deshalb besser die Fenster geschlossen halten.
Das Parken am Eingang zur Schlucht ist kostenlos, Platz gibt es genug. Die Straße ist stellenweise eng, wenn man also einem Bus oder einem großen Geländewagen begegnet, muss man an den Straßenrand ausweichen. Insgesamt gab es keine Probleme, rechne einfach mit langsamer Fahrt auf dem letzten Abschnitt.
Können Sie mir sagen, ob die Straße zur Samaria-Schlucht richtig asphaltiert ist oder ob es eine Schotterstraße ist? Wir mieten einen normalen PKW und ich habe Angst, dass wir nicht durchkommen, wenn es dort irgendwelche unbefestigten Wege gibt. Oder braucht man einen Geländewagen?
Martina
Ich bin im Juni dieses Jahres alleine hingefahren. Der Weg von Chania dauert etwa zwei Stunden, wenn man nicht anhält. Anfangs ist es eine normale Straße, dann biegt man am Hinweisschild zur Schlucht ab und der Asphalt wird schlechter. Nicht komplett kaputt, aber man sieht schon Risse und geflickte Stellen.
Die letzten Kilometer vor der Schlucht selbst sind dann ohne Asphalt. Das ist eine festgefahrene Erdstraße mit kleinen Steinen, an den meisten Stellen breit genug für zwei Autos. Ich habe dort Reisebusse gesehen, die sind problemlos durchgekommen. Mit meinem kompakten Kleinwagen hatte ich auch keinerlei Schwierigkeiten, obwohl ich ein paar Mal auf Unebenheiten gehüpft bin.
Würde empfehlen, morgens loszufahren, denn nachmittags sind dort mehr Autos unterwegs und man muss öfter den Gegenverkehr durchlassen. Man braucht keinen Geländewagen, ein normales Auto kommt völlig zurecht.
Letzte Woche bin ich mit einem kleinen Fiat Panda zur Cania-Schlucht gefahren. Hatte mir wegen der Straße Sorgen gemacht, weil ich verschiedene Bewertungen gelesen hatte, aber es stellte sich als gar nicht so schlimm heraus. Asphalt gibt es fast bis ganz zum Ende, etwa einen Kilometer oder anderthalb vor dem Parkplatz wechselt er zu Schotter.
Der Schotterabschnitt ist kurz, bin langsam gefahren und alles war gut. Das einzige, was mich etwas beunruhigt hat, waren die engen Stellen, wo man fast anhalten musste, um an anderen Autos vorbeizukommen. Dafür ist die Landschaft ringsum so schön, dass diese langsame Fahrt sogar von Vorteil ist – man schafft es, die Berge richtig anzuschauen.
Ich bin Ende Mai nach einem nächtlichen Regen dorthin gekommen. Der asphaltierte Teil der Straße war nass, aber nichts Schwieriges. Dafür hatte sich der nicht asphaltierte Abschnitt vor der Schlucht stellenweise in einen rutschigen Brei verwandelt. Musste Pfützen umfahren und noch vorsichtiger als sonst fahren.
Mein Auto hatte Allradantrieb, deshalb gab es keine Probleme, aber ich habe gesehen, wie ein Pkw am Straßenrand stecken blieb, als er versuchte, einem Kleinbus auszuweichen. Den Leuten wurde geholfen, war schnell wieder rausgezogen, aber das hat allen, die dahinter fuhren, zwanzig Minuten Verzögerung beschert. Wenn das Wetter regnerisch ist, plane mehr Zeit für die Fahrt ein und sei darauf vorbereitet, dass der letzte Abschnitt matschig sein wird.
Habe eine organisierte Tour von Rethymno aus gebucht, wir wurden mit einem großen Reisebus gefahren. Der Fahrer sagte, dass die Straße zur Schlucht teilweise asphaltiert ist, teilweise nicht. Als wir die letzten Kilometer fuhren, spürte man, dass sich der Belag geändert hatte – der Bus ruckelte mehr, die Geschwindigkeit sank.
Durchs Fenster sah ich, dass unter den Rädern nicht mehr schwarzer Asphalt war, sondern graue Steine. Der Fahrer fuhr souverän, hielt nur für den Gegenverkehr an. Sagte, dass sie auf dieser Straße täglich Touristen fahren und es selbst bei großen Bussen keine Probleme gibt. Also kommt man mit einem Pkw ganz sicher ohne Zwischenfälle durch.
Als ich mit dem Mietwagen dorthin unterwegs war, ist mir etwas Interessantes aufgefallen. Die Hauptstraße bis zur Abzweigung zur Schlucht ist asphaltiert und sogar ganz ordentlich. Dann biegt man am Hinweisschild ab und der Asphalt wird älter, rissig. Und die letzten zwei Kilometer, vielleicht etwas weniger, das ist dann eine richtige Bergstraße ohne Belag.
Die Steine sind klein, festgefahren, aber Spurrillen gibt es. Man muss vorsichtig fahren, auf Schlaglöcher achten. Ich bin etwa zwanzig Stundenkilometer auf diesem Abschnitt gefahren, weil ich die Aufhängung nicht beschädigen wollte. Bin ein paar Jeeps und einem Motorrad begegnet, alle fuhren ruhig. Am Eingang zur Schlucht gibt es einen kleinen Parkplatz, dort schon ganz ohne Asphalt, einfach ebener Boden.
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