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Ich bin vom Omalos-Plateau gestartet, genauer gesagt von Xyloskalo aus, das auf etwa 1230 Metern Höhe liegt. Dorthin bin ich früh morgens mit dem Bus von Chania gefahren, Abfahrt war um sechs Uhr morgens, weil sich am Eingang schnell Schlangen bilden. Xyloskalo gilt als offizieller Beginn der Schlucht, dort steht eine große Holzkonstruktion mit Treppen, die nach unten führen.
Die ersten Kilometer Abstieg sind am steilsten, die Knie spüren die Belastung sofort. Ich hatte Trekkingstöcke dabei, ohne die wäre es schwieriger gewesen, auf den steinigen Abschnitten die Balance zu halten. Tickets habe ich direkt am Eingang gekauft, die Schlange bewegte sich recht zügig, obwohl viele Leute da waren.
Man sollte beachten, dass es von Omalos keinen anderen Ausweg gibt, als die gesamte Schlucht bis Agia Roumeli durchzuwandern. Zurück fahren keine Busse, man muss also auf die komplette Route vorbereitet sein oder unten am Meer übernachten.
Können Sie mir den Startpunkt für die Durchquerung der Samaria-Schlucht nennen? Ich habe von einem Plateau namens Omalos gehört, aber ist das der Anfang der Route oder muss man von dort noch irgendwohin fahren? Wir fahren mit einem Mietwagen und möchten wissen, wohin wir fahren müssen.
Sabine
Als ich die Wanderung geplant habe, stellte ich fest, dass der northern entrance genau auf dem Omalos-Plateau liegt. Dorthin kommt man entweder mit dem Bus von Chania oder mit dem eigenen Auto, falls man einen Mietwagen hat. Parkplätze gibt es dort, aber in der Hochsaison sind die Plätze schnell weg. Ich kam um halb sieben morgens an und bekam gerade noch den letzten freien Platz.
Der Eingang selbst ist mit einem großen Schild gekennzeichnet, auf dem Samaria National Park steht. Am Kiosk verkaufen sie Wasser und Snacks, aber die Preise sind überteuert, besser man deckt sich vorher ein. Vom Eingang beginnt der hölzerne Abstieg, der in Serpentinen zwischen Kiefern nach unten führt. Die ersten Meter wirken leicht, aber dann merkt man, wie lang der Weg noch ist.
Ich bin von Chania mit dem Morgenbus losgefahren, der nach Omalos fährt. Die Tickets habe ich am Schalter der Busstation gekauft, der Preis lag bei etwa acht Euro für die einfache Fahrt. Die Fahrt dauert gut eine Stunde, schlängelt sich durch Bergserpentinen, die Aussicht ist beeindruckend, aber wenn einem schnell schlecht wird, sollte man lieber vorne sitzen.
Der Bus setzt die Fahrgäste direkt am Eingang zum Nationalpark ab. Von dort sind es ein paar Minuten zu Fuß bis zum Beginn der Route, die Orientierung ist einfach, weil alle in die gleiche Richtung gehen. Ich startete gegen acht Uhr morgens, als die Sonne schon wärmte, aber in der Schlucht war es kühl wegen des Schattens der Felsen. Am Eingang werden die Tickets kontrolliert, man bekommt eine Karte der Route und wird an die Sicherheitsregeln erinnert.
Ich hatte auf Kreta einen Mietwagen, um nicht vom Busfahrplan abhängig zu sein. Nach Xyloskalo bin ich von Rethymno gefahren, etwa zwei Stunden. Die Straße ist in Ordnung, aber kurvenreich, besonders je näher man dem Plateau kommt. Das Parken am Eingang ist kostenlos, aber man muss früh da sein, denn nach neun Uhr wird es eng.
Xyloskalo ist der Startpunkt, dort stehen Wegweiser und Infotafeln. Der Eintritt ist kostenpflichtig, etwa vier Euro, wenn ich mich richtig erinnere. Der Abstieg beginnt mit Treppen aus Holz und Stein, am Anfang ziemlich steil. Ich war im Juni unterwegs, der Touristenstrom war groß, aber nicht kritisch. Wäre ich später gestartet, hätte ich wahrscheinlich auf den engen Passagen im Stau gestanden.
Ich hatte eine organisierte Tour gebucht, die den Transfer vom Hotel in Chania nach Omalos beinhaltete. Abfahrt war um fünf Uhr morgens, schien früh, aber als wir ankamen, warteten dort schon andere Gruppen. Der Guide erzählte während der Fahrt über die Schlucht und erklärte, dass die Route genau bei Xyloskalo beginnt, wo früher ein Sägewerk stand.
Wir wurden direkt am Eingang abgesetzt und hatten eine Stunde Zeit für Vorbereitung und Frühstück in einer Taverne in der Nähe. Dann bekam jeder eine Karte, Wasser und ging in seinem eigenen Tempo los. Der Guide ging als Letzter, damit niemand verloren geht. Mir gefiel, dass man sich um die Logistik keine Gedanken machen musste, alles war organisiert. Der Rückweg war auch im Preis enthalten — von Agia Roumeli holte uns eine Fähre nach Hora Sfakion ab, von dort der Bus zurück zum Hotel.
Anfangs dachte ich, man könnte von Agia Roumeli starten, von der Meerseite aus, aber es stellte sich heraus, dass das offiziell verboten ist. Die Route ist Einbahnstraße, Bewegung ist nur von oben nach unten erlaubt. Als ich mit der Fähre in Agia Roumeli ankam, sah ich ein Schild am Eingang, auf dem stand, dass der Durchgang in umgekehrter Richtung aus Sicherheitsgründen gesperrt ist.
Die Wächter erklärten, dass der Aufstieg zu steil und gefährlich ist, besonders für unvorbereitete Touristen. Also musste ich zurückfahren und über Chania nach Omalos reisen, von wo die normale Route beginnt. Ich verlor einen Tag, aber dafür sah ich die Schlucht komplett, wie ursprünglich geplant.
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