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Der Abstieg in der Samaria-Schlucht beträgt ungefähr 1200 Höhenmeter. Man startet auf etwa 1250 Metern über dem Meeresspiegel und kommt unten am Meer in Agia Roumeli an. Als ich die Route letzten Juni gegangen bin, ging es die ersten paar Kilometer ziemlich steil bergab, besonders auf der anfänglichen Holztreppe und den Steinstufen.
Der größte Höhenunterschied konzentriert sich auf die ersten vier Kilometer der Strecke. Da spüren die Knie ordentlich Belastung, deshalb haben sich Trekkingstöcke als sehr sinnvoll erwiesen. Danach wird die Steigung moderater, aber grundsätzlich geht man die ganzen sechzehn Kilometer bis zum Ausgang der Schlucht bergab.
Man muss bedenken, dass nach der Schlucht noch zwei Kilometer bis zum Dorf kommen, wo man die Fähre nimmt. Die Beine sind zu dem Zeitpunkt schon ganz anders als am Anfang.
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Urlaubern in Chania würden wir empfehlen, eine eintägige Wandertour durch die Samaria-Schlucht mit Bus- und Fährtransfer ab 35 Euro zu buchen.
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Um wie viele Höhenmeter muss man in der Samaria-Schlucht absteigen? Ich habe gelesen, dass der Höhenunterschied dort erheblich ist, kann aber keine genauen Zahlen finden. Meine Frau hat Probleme mit den Knien, ich möchte verstehen, ob sie einen solchen Abstieg schafft oder ob wir besser kein Risiko eingehen sollten.
Günter
Die ersten drei Kilometer geht man fast 800 Meter bergab, deshalb ist dieser Teil am anstrengendsten. Ich bin im Mai gegangen, als es noch nicht heiß war, aber selbst da habe ich gespürt, wie die Waden auf den steinigen Abschnitten gezittert haben. Habe Trekkingstöcke benutzt, die ich am Eingang für fünf Euro geliehen habe, weil ich meine eigenen nicht auf die Reise mitgenommen hatte.
Nach diesem steilen Anfang wird das Gefälle viel sanfter. Die restlichen dreizehn Kilometer läuft man überwiegend auf ebenerem Pfad entlang des Flussbetts, obwohl die Bewegung insgesamt trotzdem abwärts zum Meer gerichtet ist.
Der gesamte Höhenunterschied liegt bei etwa 1200 Metern, aber man spürt es unterschiedlich, je nachdem wie sehr man an Bergwanderungen gewöhnt ist. Ich gehe regelmäßig in den Alpen, deshalb war der Abstieg für mich durchaus machbar, obwohl ich am Ende der Route trotzdem Müdigkeit in den Knien gespürt habe. Habe Leute gesehen, die alle fünfhundert Meter angehalten haben, um sich auszuruhen, besonders auf dem anfänglichen Abschnitt mit den Stufen.
Schuhe mit guter Dämpfung sind kritisch wichtig. Eine Frau aus unserer Gruppe ist in normalen Laufschuhen gegangen, und schon auf halber Strecke hat sie über Schmerzen in den Füßen geklagt wegen der ständigen Stöße auf die Steine.
Der Abstieg beträgt etwa 1200 Meter vertikalen Höhenunterschied, und den gleichen Weg zurückzugehen ist für einen normalen Menschen körperlich unrealistisch. Die Schlucht funktioniert nur in eine Richtung genau aus diesem Grund. Ich habe am Anfang der Route Warnschilder gesehen, dass es kein Zurück gibt, und das muss man wörtlich verstehen.
Als ich am Ausgang der Schlucht angekommen bin, habe ich verstanden warum. Ein Aufstieg von 1200 Metern in der Hitze, ohne vernünftige Wasserquellen auf der ganzen Länge wäre gefährlich. Deshalb kommen alle in Agia Roumeli raus und fahren mit der Fähre zurück nach Hora Sfakion oder Sougia.
Der vertikale Abstieg von ungefähr 1200 Metern verteilt sich auf sechzehn Kilometer, deshalb ist die durchschnittliche Steigung gar nicht so schlimm. Ich bin die Schlucht in fünfeinhalb Stunden gegangen zusammen mit Pausen für Wasser und Fotos. Bin um sieben Uhr morgens gestartet, um Hitze und Menschenmassen zu vermeiden.
Habe Leute getroffen, die sieben bis acht Stunden unterwegs waren und öfter angehalten haben. Das Tempo wählt jeder für sich, aber man sollte daran denken, dass die letzte Fähre von Agia Roumeli abends abfährt, und wenn man die verpasst, muss man eine Übernachtung im Dorf suchen. Hotels dort sind teuer, weil es wenig Alternativen gibt.
Obwohl der Gesamtabstieg tatsächlich 1200 Meter beträgt, gibt es mehrere kurze Anstiege auf der Route, die einen überraschen. Habe das nicht erwartet, als ich die Beschreibung der Strecke gelesen habe, aber tatsächlich gab es Abschnitte, wo man zwanzig bis dreißig Meter hochsteigen musste, um Felsvorsprünge zu umgehen.
Diese kleinen Anstiege fühlen sich nach vielen Stunden Abstieg viel schwerer an, als sie am Anfang der Strecke sein könnten. Die Beine sind schon müde vom ständigen Bremsen an den Hängen, und ein plötzlicher Aufstieg zwingt ganz andere Muskeln zur Arbeit.
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