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Vom Pariser Zentrum aus sind es nach Versailles ungefähr zwanzig Kilometer Richtung Südwesten. Ich bin letztes Jahr hingefahren und habe mich für die RER C entschieden, weil das die einfachste Verbindung ohne Umsteigen ist. Die Fahrt hat vom Bahnhof Champs de Mars etwa vierzig Minuten gedauert, wobei die Zeit je nach Ausgangspunkt etwas variieren kann.
Mit dem Auto ist die Entfernung in etwa die gleiche, allerdings muss man den Pariser Verkehr einkalkulieren. Ich habe gesehen, wie Leute an der Ringstraße über eine Stunde im Stau steckten. Ein Taxi kostet um die fünfzig Euro, möglicherweise mehr zur Hauptverkehrszeit.
Insgesamt klingen zwanzig Kilometer nicht nach viel, aber Paris ist groß – man sollte für die Anreise mindestens eine Stunde in eine Richtung einplanen.
Können Sie mir sagen, wie weit Versailles von Paris entfernt ist? Wir werden in einem Hotel im 15. Arrondissement übernachten und überlegen, ob wir einen ganzen Tag für diesen Ausflug einplanen sollten oder ob wir es mit Hin- und Rückfahrt in einem halben Tag schaffen können?
Stefan
Versailles liegt außerhalb von Paris, etwa neunzehn Kilometer entfernt, wenn man die Luftlinie nimmt. Ich habe ein Ticket für die RER C direkt vom Stadtzentrum genommen, bin an der Station Versailles Château Rive Gauche ausgestiegen und war in fünf Minuten am Schloss. Die Bahn braucht etwa fünfundvierzig Minuten, aber man muss auf die Anzeigetafel achten, denn nicht alle Züge fahren nach Versailles.
Als ich das Ticket kaufte, riet mir der Verkäufer, gleich ein Rückfahrticket mitzunehmen, weil abends die Schlangen riesig sind. Hin und zurück kostete es etwa sieben Euro. Praktisch ist, dass der Bahnhof quasi direkt am Schlosseingang liegt – man muss nichts suchen.
Ich habe beschlossen, mit dem Bus Nummer einhunderteinundsiebzig von der Metrostation Pont de Sèvres nach Versailles zu fahren. Die Entfernung von Paris nach Versailles beträgt etwa zwanzig Kilometer, aber der Bus fährt mit Stopps durch Wohnviertel, weshalb die Fahrt fast eine Stunde dauerte. Dafür kostete das Ticket nur den normalen Nahverkehrspreis, etwa zwei Euro.
Der Bus hält direkt am Schloss, aber man muss wissen, wann man aussteigen muss. Ich hätte beinahe meine Haltestelle verpasst, weil es keine Ansagen gab. Grundsätzlich ist das eine gute Option, wenn man es nicht eilig hat und ein bisschen Geld sparen möchte. Nur sollte man bedenken, dass es zu Stoßzeiten sehr voll wird.
Versailles liegt zwanzig Kilometer vom Pariser Zentrum entfernt, und ich habe beschlossen, diese Strecke mit einem Leihfahrrad zu fahren. Die Route führt entlang der Seine, dann durch den Park Saint-Cloud, wo die Anstiege ziemlich steil sind. Ich habe in gemütlichem Tempo etwa zwei Stunden gebraucht, wobei es auch schneller geht, wenn man gut trainiert ist.
Die Fahrt war interessanter als die Bahn selbst, weil man die Pariser Vororte und die Umgebung sieht. Man sollte allerdings Wasser und einen Snack dabeihaben, denn nach dem Schlossbesuch ist man schon müde, und es liegen noch zwanzig Kilometer Rückweg vor einem. Radwege gibt es fast überall, aber manchmal musste ich auf die normale Straße ausweichen.
Wir haben direkt vom Hotel im Quartier Latin ein Taxi nach Versailles bestellt, weil wir früh morgens geflogen waren und uns nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auseinandersetzen wollten. Der Fahrer sagte, die Entfernung betrage etwa zweiundzwanzig Kilometer, fuhr aber über die Außenbezirke, um die Staus im Zentrum zu umgehen. Die Fahrt dauerte etwas mehr als dreißig Minuten.
Der Taxameter zeigte sechzig Euro an, obwohl anfangs fünfzig versprochen wurden. Wahrscheinlich, weil es Samstag war und viele Touristen in die gleiche Richtung fuhren. Praktisch war, dass wir direkt am Schlosseingang abgesetzt wurden – wir mussten nichts suchen oder Gepäck schleppen. Zurück haben wir dann die Bahn genommen, weil wir nach der Führung nicht noch einmal so viel bezahlen wollten.
Technisch gesehen liegt Versailles zwanzig Kilometer von der Pariser Stadtgrenze entfernt, aber ich habe versucht, zu Fuß hinzulaufen, und festgestellt, dass das keine gute Idee war. Bin morgens vom Hotel beim Eiffelturm losgelaufen und Richtung Westen durch den sechzehnten Arrondissement marschiert. Die ersten zehn Kilometer liefen noch einigermaßen normal, aber dann kamen Industriegebiete ohne Gehwege.
Nach fünf Stunden hatte ich es nur bis zum Stadtrand von Versailles geschafft und bin dann in einen Bus gestiegen, weil mir die Füße schon wehtaten. Hätte ich es vorher gewusst, hätte ich gleich die Bahn genommen. Zu Fuß macht höchstens das kurze Stück vom RER-Bahnhof zum Schloss Sinn – dort gibt es einen schönen Parkweg.
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