Kann man Versailles mit der Pariser Metro erreichen?

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Kann man Versailles mit der Pariser Metro erreichen?

Beste Antwort:

Direkt mit der Metro kommt man nicht hin, aber man kann die RER-Linie C nutzen, die über Umsteigebahnhöfe mit der Metro verbunden ist. Ich bin vom Zentrum aus an der Station Saint-Michel Notre-Dame losgefahren, das Ticket kostete etwa sieben Euro für eine Fahrt. Der Zug braucht ungefähr vierzig Minuten bis zur Haltestelle Versailles Château Rive Gauche, von dort sind es buchstäblich fünf Minuten zu Fuß bis zum Schloss.

Wichtig ist, die Zielstation nicht zu verwechseln, denn Versailles hat drei Bahnhöfe, und nur dieser liegt am nächsten zum Palast. Ich wollte anfangs vom Hotel aus ein Taxi nehmen, aber die Vermieterin hat mich überzeugt, die RER zu probieren, weil es wegen der Staus auf den Straßen viel schneller geht. Tickets bekommt man an den normalen Metro-Automaten, man wählt Zone 4 aus, die umfasst Versailles.

Praktisch ist, dass man nicht die Verkehrsmittel wechseln oder separate Schalter suchen muss. Die gesamte Strecke verläuft auf einer Linie, auch wenn die Züge seltener fahren als die Metro, etwa alle zwanzig Minuten.

Antwort hinzugefügt: 2026-06-28
Frage:

Kann man Versailles mit der Pariser Metro erreichen?

Kann man Versailles mit der Pariser Metro erreichen oder braucht man unbedingt die S-Bahn? Wir werden ein normales Metro-Ticket haben und würden gerne wissen, ob das bis Versailles reicht oder ob wir etwas extra kaufen müssen.

Dieter

Andere Antworten:

Warum ich nicht mehr über den Hauptbahnhof fahre

Beim ersten Mal bin ich über Gare Montparnasse gefahren, von dort fährt der Zug der Linie N zur Station Versailles Chantiers. Schien logisch, weil der Bahnhof groß und bequem ist. Aber von dieser Station bis zum Schloss muss man fast zwanzig Minuten laufen, und zwar durch nicht gerade angenehme Straßen. Die Schuhe haben mir die Füße wundgerieben, noch bevor ich den Komplex erreicht hatte.

Beim nächsten Mal habe ich auf den Rat von Einheimischen gehört und bin mit der RER-Linie C von Invalides gefahren. Die Station Versailles Rive Gauche erwies sich als um ein Vielfaches näher am Haupteingang. Die Zeit- und Kraftersparnis ist enorm, besonders wenn man nach einem ganzen Tag im Park und Schloss müde zurückkommt. Jetzt nehme ich immer nur noch diese Route, selbst wenn ich etwas länger zur Einstiegsstation brauche.

Antwort hinzugefügt: 2026-06-26

Besonderheiten beim Ticketkauf für die Fahrt

Das normale Metro-Ticket t+ funktioniert hier nicht, man braucht ein spezielles für Zone 4. Ich wusste das nicht und versuchte, mit meiner Tageskarte durch das Drehkreuz an der RER-Station zu gehen, aber es funktionierte nicht. Musste am Automaten ein separates Ticket kaufen, dort gibt es die Option Versailles oder einfach Zonenauswahl. Man kann gleich für Hin- und Rückfahrt kaufen, das kommt etwas günstiger.

Kontrolleure prüfen die Tickets häufiger als in der Metro, also besser nicht riskieren. Auf dem Rückweg habe ich gesehen, wie zwei Touristen an einer Zwischenstation wegen falscher Tickets rausgeworfen wurden. Die Automaten nehmen Karten, sind aber manchmal zickig bei ausländischen, Bargeld ist zuverlässiger.

Antwort hinzugefügt: 2026-06-22

RER ist nicht ganz Metro

Wenn man von Metro nach Versailles spricht, meint man eigentlich die S-Bahn RER, die in das Pariser Verkehrssystem integriert ist. Technisch ist es ein separates Netz, obwohl die Umstiege bequem sind und in ein einheitliches Zahlungssystem eingebunden. Die Linie C ist auf den Plänen rot, aber nicht zu verwechseln mit der roten Metro-Linie.

Ich habe zwei Saisons als Guide in Paris gearbeitet, und die häufigste Verwirrung entsteht genau durch die Bezeichnung des Verkehrsmittels. Touristen suchen die Metro, verstehen nicht, warum das normale Ticket nicht funktioniert. Die RER hat breitere Waggons, weniger Haltestellen innerhalb der Stadt und fährt weit über die Grenzen von Paris hinaus. Vom Zentrum nach Versailles sind es ungefähr zwölf Kilometer, keine Metro-Linie deckt so eine Entfernung ab. Dafür kommt man mit der RER auch zum Flughafen oder zu Disneyland nach demselben Prinzip.

Antwort hinzugefügt: 2026-06-18

Am Morgen fährt es sich angenehmer

Bin um acht Uhr morgens losgefahren, der Waggon war halbleer, ich konnte ruhig am Fenster sitzen und mir die Vororte anschauen. Nach zehn Uhr auf dem Rückweg war der Zug mit Touristen vollgestopft, musste die ganze Strecke stehen. Versailles öffnet um neun Uhr, wenn man also gegen halb acht losfährt, kommt man pünktlich zur Öffnung ohne Menschenmassen an.

Mir ist auch aufgefallen, dass in den Morgenzügen mehr Einheimische unterwegs sind, die zur Arbeit nach Paris fahren. Die Atmosphäre ist ruhiger als in den Tageszügen mit lärmenden Reisegruppen. Tickets kauft man am besten am Abend vorher oder schaut sich im Hotel den Fahrplan an, um morgens keine Zeit zu verlieren.

Antwort hinzugefügt: 2026-06-15

Alternative über Linie L

Ich wohnte im Viertel La Défense, von dort war es praktischer, zum Bahnhof Saint-Lazare zu fahren und den Zug der Linie L zur Station Versailles Rive Droite zu nehmen. Diese Route wird selten empfohlen, weil man von der Station bis zum Schloss fünfzehn Minuten durch die Stadt laufen muss. Dafür sind die Züge neuer und sauberer, weniger Leute als auf der beliebten Linie C.

Für mich erwies sich dieser Weg als schneller in der Gesamtzeit, obwohl die Fahrt selbst länger dauert. Ich musste mich nicht durchs Zentrum zu den RER-Stationen durchschlagen, die immer überfüllt sind. Wenn man im nordwestlichen Teil von Paris übernachtet, lohnt es sich, diese Variante in Betracht zu ziehen.

Antwort hinzugefügt: 2026-06-08
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